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Die Wurmkompostierung


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  Websites zur Wurmkompostierung  
 
http://magazin.gartenzeitung.com

http://www.kompost.de
 
 
   
Was versteht man unter Wurmkompostierung?

Wurmkompostierung bezeichnet die gezielte Kompostierung mit Kompostwürmern. Für den Hausgebrauch dienen Wurmkompostierer vor allem für die Verwertung organischer Küchenreste, die im Haushalt anfallen und ihre Umwandlung in natürlichen Dünger.


Wie funktioniert die Wurmkompostierung?

Die Lebensgemeinschaft in einem Wurmkomposter entspricht etwa der eines Komposthaufens, allerdings ist die Anzahl der Tiere um ein Vielfaches höher als im Garten, da das ganze Jahr optimale Lebensbedingungen vorherrschen. Diese Lebensgemeinschaft produziert den Wurmhumus (Wurmmull), ein natürliches Produkt mit hochkonzentrierten Bestandteilen an pflanzenverfügbaren Nährstoffen. Der ganze Prozess ist mit dem des herkömmlichen Komposts zu vergleichen, geht aber viel schneller.


 
 
 
 
 
   


Verwendung von Wurmkompostern


Die Würmer werden im Wurmkomposter auf eine 15 - 20 cm dicke, vorher angefeuchtete Schicht aus Stroh, Gras, Laub, Heckenschnitt und Humus gelegt. Diese Schicht dient gleichzeitig als Geruchsfilter. In den ersten zwei Wochen, bis sie sich eingewöhnt haben, sollten die Würmer nicht gefüttert werden, d.h. keine Abfälle bekommen. Danach können die Grün- und Haushaltsabfälle nach und nach zugeführt werden.

Damit der Komposter gut funktionieren kann, muss der Wurmkomposterinhalt ständig feucht gehalten werden, da sämtliche Kompostbewohner auf ausreichende Feuchtigkeit angewiesen sind oder sich – im Falle der Mikroorganismen – nur in einem Wasserfilm fortbewegen können.
Außerdem muss eine optimale Arbeitstemperatur gegeben sein. Diese liegt um 20°C, was in etwa der Raumtemperatur in Wohnungen entspricht. Bei dieser Temperatur sind die Kompostbewohner am aktivsten. Temperaturen unter 0°C oder über 30°C sind auf Dauer tödlich für die Organismen.

Humusentnahme:

Im Durchschnitt bleiben von 10 Litern Küchenabfällen etwa 1,5 bis 2 Liter Wurmhumus übrig. Um den Humus zu entnehmen, legen Sie die Abfälle an eine andere Stelle im Komposter. Die Würmer werden dann an diese Stelle zum Fressen wandern und nach einigen Tagen können Sie die Humusschicht entnehmen. Wurmkompost besteht aus Exkrementen der Würmer und ist daher sehr fein, muss also nicht gesiebt oder zerkleinert werden. Wurmkompost ist reich an Stickstoff, Phospor, Kalium, Kalzium und Magnesium sowie an Kupfer, Eisen, Zink und Mangan. Er verbessert die Lüftung, die Drainage und die Bodenstruktur und mit einem pH-Wert von 6 verätzt er den Boden nicht.

 

 




 


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