|
Ablauf
Die
Kompostierung ist ein biologischer Prozess,
der organische Stoffe in ein festes Produkt
unwandelt, das Muttererde ähnelt.
Die
Kompostierung beruht auf dem Prinzip der Vermoderung.
Bakterien, Pilze, Kleintiere (Würmer,
Asseln u. a.) bauen die strukturbildenden
Bestandteile (Holz, Zellulose etc.) der Pflanzen
sowie die Inhaltsstoffe wie Zucker ab. Aufgrund
ihrer Lebensfunktion entstehen beim Abbau
Stoffwechselprodukte, die von jeweils anderen
Mikroorganismen weiterverwertet werden. Dabei
wird die Biomasse wieder in ihre Einzelbestandteile
zurückgeführt und steht dann höheren
Pflanzen als Aufbaustoff (Nährstoff)
zur Verfügung. Für die Kompostierung
sind notwendig:
- stickstoffhaltige
Abfälle (Rasenabfälle, Blätter,
Haushaltsabfall) und kohlenstoffhaltig Abfälle
(Zweige, Eierschalen, Papier, Asche, Stroh),
- Feuchtigkeit,
die durch die stickstoffhaltigen Abfälle
entsteht
- Gute
Luftzirkulation, die durch die kohlenstoffhaltigen
Abfälle begünstigt wird.
Bei
der Kompostierung wird der Luftsauerstoff
verwendet, um organische Stoffe in zwei Stufen
zu zersetzen:
- eine
aerobe Zersetzung, bei dem die frischen
organischen Stoffe sich bei hoher Temperatur
(50 - 70 °C) mit Hilfe von Bakterien
zersetzen. Die Zufuhr von Sauerstoff ist
unerlässlich. Ihr Kompost sollte deshalb
unbedingt gelüftet werden.
- Eine
Zeit der Reifung, in der der frische Kompost
sich in reifen Kompost verwandelt - bei
niedriger Temperatur 35°C und mit der
Hilfe von Pilzen.
Sie
sehen also, wie wichtig die Belüftung
für Ihren Kompost ist. Pressen Sie die
feuchten organischen Abfälle wie Gras
nicht zu fest, damit ihr Kompost nicht verfault
und schlecht riecht.
Am
Besten und Einfachsten ist die Verwendung
eines Komposters
aus Dachlatten, erstens ist er einfach zu
bauen und zweitens ist er gut durchlüftet.
|